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	<title>Kommentare zu: 2009: D&#252;stere Prognosen und sinkende Spendeneinnahmen? Eine Einsch&#228;tzung.</title>
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		<title>Von: Martin Dietz</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/spenden/2009-duestere-prognosen-und-sinkende-spendeneinnahmen-eine-einschaetzung/#comment-129</link>
		<dc:creator>Martin Dietz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 13:25:30 +0000</pubDate>
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		<description>Betr. Milchexport in tropische Länder
Lieber Hans-Joachim Preuss,
zu der globalen Aussage zum Export von Milchprodukten in Entwicklungsländer sei mir der kleine Hinweis gestattet, daß es Zonen im tropischen Afrika gibt, in denen wegen der Trypanosomiase (Schlafkrankheit) der Rinder, die durch die noch nicht kontrollierte Tsetsefliege übertragen wird, keine Milchproduktion möglich ist.
Einen regionalen Milchmarkt zur Versorgung der Verbraucher in diesen Zonen gibt es nur sehr beschränkt (z.B. H-Milch aus Uganda für DRKongo per Flugzeug).
In Westafrika, in der Zone etwa bis zum 10. Breitengrad, gibt es mehrere Großstädte (z.B. Lagos) mit Millionen unter Eiweißmangel leidender Kinder, denen mit einer exportverbilligten Trockenmilch durchaus geholfen werden könnte, ohne daß dadurch ein einheimischer Produzent geschädigt würde.
Ich halte Ausnahmeregelungen dafür angesichts unserer hiesigen Milch-Überschuß-Probleme für durchaus erwägenswert.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Dietz, Wehrheim im Taunus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Betr. Milchexport in tropische Länder<br />
Lieber Hans-Joachim Preuss,<br />
zu der globalen Aussage zum Export von Milchprodukten in Entwicklungsländer sei mir der kleine Hinweis gestattet, daß es Zonen im tropischen Afrika gibt, in denen wegen der Trypanosomiase (Schlafkrankheit) der Rinder, die durch die noch nicht kontrollierte Tsetsefliege übertragen wird, keine Milchproduktion möglich ist.<br />
Einen regionalen Milchmarkt zur Versorgung der Verbraucher in diesen Zonen gibt es nur sehr beschränkt (z.B. H-Milch aus Uganda für DRKongo per Flugzeug).<br />
In Westafrika, in der Zone etwa bis zum 10. Breitengrad, gibt es mehrere Großstädte (z.B. Lagos) mit Millionen unter Eiweißmangel leidender Kinder, denen mit einer exportverbilligten Trockenmilch durchaus geholfen werden könnte, ohne daß dadurch ein einheimischer Produzent geschädigt würde.<br />
Ich halte Ausnahmeregelungen dafür angesichts unserer hiesigen Milch-Überschuß-Probleme für durchaus erwägenswert.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Martin Dietz, Wehrheim im Taunus</p>
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