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	<title>Kommentare zu: Not in Deutschland versus Hunger und Armut in den Enwicklungsl&#228;ndern</title>
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		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/kinderarbeit/not-in-deutschland-versus-armut-und-hunger-weltweit/#comment-15</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 08:03:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es schade das es immer noch arme menschen gibt ich helfe gerne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es schade das es immer noch arme menschen gibt ich helfe gerne</p>
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		<title>Von: Martin Dietz</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/kinderarbeit/not-in-deutschland-versus-armut-und-hunger-weltweit/#comment-14</link>
		<dc:creator>Martin Dietz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 19:36:55 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Redaktion,
wie schon in der letzten Ausgabe von &quot;Welternährung&quot; erregt auch diesmal Ihr Artikel auf S.2: &quot;Nahrungsmittel immer teurer&quot; meinen Widerspruch so, daß ich mich nun dazu äußern muß:
Auch wenn &quot;Welternährung&quot;, Greenpeace, Jean Ziegler im Welternährungsbericht und Prof. von Braun von IFPRI alle behaupten, daß gerade die LDC unter den höheren Nahrungspreisen zu leiden hätten, entspricht das nicht meiner 45jährigen Wahrnehmung in Afrika südlich der Sahara.
Wer sagt denn, daß LDC Nahrungsmittel im Ausland teurer bezahlen müssen ?  LDC-Gesellschaften sind überwiegend Subsistenzagrargesellschaften. Nur in klimatischen Kalamitäten oder bei (sich leider häufenden) kriegerischen Ereignissen entstehen regionale, temporäre Mangelsituationen. In langjähriger ländlicher Entwicklungsarbeit habe ich erlebt, daß die Märkte in Agrarländern durch mangelnden Absatz unter überproduktionsbedingt niedrigen Preisen leiden. Wie im Schweinezyklus reduzieren die Bauern ihre Produktion bei Niedrigpreisen. Bei steigenden Preisen sind sie kurzfristig in der Lage und willig, Ihre Produktion zu steigern. Die bisherigen Niedrigpreise - hauptsächlich verursacht durch die heruntersubventionierte Produktion in Nordamerika und Europa - haben den afrikanischen Kleinbauern nicht erlaubt, produktionssteigernde Maßnahmen zu finanzieren, da die Terms of Trade dafür zu ungünstig waren. Der afrikanische Bauer ist ein &quot;homo oeconomicus&quot; und reagiert außerordentlich elastisch auf Nachfragesteigerungen. Steigen dadurch die Preise für die städtischen Verbraucher, könnte es der sozial ruinösen Landflucht entgegenwirken, da auf einmal Landarbeit wieder attraktiv würde.

Auch im DWHH-Projekt im Nord-Kivu/Ostkongo waren wir außerordentlich erfolgreich, selbst unter Kriegseinwirkung, durch örtlichen Nahrungsmittelankauf weniger eine Verknappung der Nahrungsmittel, als einen starken Produktionsanreiz zur Versorgung von 200.000 intern Vertriebenen zu bewirken.
Gerade als Kämpfer für die ländlich Armen freue ich mich über das längst überfällige Ansteigen des Agrarpreisniveaus (mitbedingt durch die Bioenergienachfrage) und bin - ganz nach physiokratischer Theorie (&quot;Hat der Bauer Geld, hats die ganze Welt&quot;) - überzeugt, daß der neue Erzeugermarkt dynamische Agrarproduktionssteigerungen bewirken wird.
Am Ende einer 45jährigen Afrika-Karriere kann ich mich endlich über eine Besserung der miesen wirtschaftlichen Lage der Kleinbauern freuen !
Martin Dietz, Diplomlandwirt, Wehrheimi/Ts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Redaktion,<br />
wie schon in der letzten Ausgabe von &#8220;Welternährung&#8221; erregt auch diesmal Ihr Artikel auf S.2: &#8220;Nahrungsmittel immer teurer&#8221; meinen Widerspruch so, daß ich mich nun dazu äußern muß:<br />
Auch wenn &#8220;Welternährung&#8221;, Greenpeace, Jean Ziegler im Welternährungsbericht und Prof. von Braun von IFPRI alle behaupten, daß gerade die LDC unter den höheren Nahrungspreisen zu leiden hätten, entspricht das nicht meiner 45jährigen Wahrnehmung in Afrika südlich der Sahara.<br />
Wer sagt denn, daß LDC Nahrungsmittel im Ausland teurer bezahlen müssen ?  LDC-Gesellschaften sind überwiegend Subsistenzagrargesellschaften. Nur in klimatischen Kalamitäten oder bei (sich leider häufenden) kriegerischen Ereignissen entstehen regionale, temporäre Mangelsituationen. In langjähriger ländlicher Entwicklungsarbeit habe ich erlebt, daß die Märkte in Agrarländern durch mangelnden Absatz unter überproduktionsbedingt niedrigen Preisen leiden. Wie im Schweinezyklus reduzieren die Bauern ihre Produktion bei Niedrigpreisen. Bei steigenden Preisen sind sie kurzfristig in der Lage und willig, Ihre Produktion zu steigern. Die bisherigen Niedrigpreise &#8211; hauptsächlich verursacht durch die heruntersubventionierte Produktion in Nordamerika und Europa &#8211; haben den afrikanischen Kleinbauern nicht erlaubt, produktionssteigernde Maßnahmen zu finanzieren, da die Terms of Trade dafür zu ungünstig waren. Der afrikanische Bauer ist ein &#8220;homo oeconomicus&#8221; und reagiert außerordentlich elastisch auf Nachfragesteigerungen. Steigen dadurch die Preise für die städtischen Verbraucher, könnte es der sozial ruinösen Landflucht entgegenwirken, da auf einmal Landarbeit wieder attraktiv würde.</p>
<p>Auch im DWHH-Projekt im Nord-Kivu/Ostkongo waren wir außerordentlich erfolgreich, selbst unter Kriegseinwirkung, durch örtlichen Nahrungsmittelankauf weniger eine Verknappung der Nahrungsmittel, als einen starken Produktionsanreiz zur Versorgung von 200.000 intern Vertriebenen zu bewirken.<br />
Gerade als Kämpfer für die ländlich Armen freue ich mich über das längst überfällige Ansteigen des Agrarpreisniveaus (mitbedingt durch die Bioenergienachfrage) und bin &#8211; ganz nach physiokratischer Theorie (&#8220;Hat der Bauer Geld, hats die ganze Welt&#8221;) &#8211; überzeugt, daß der neue Erzeugermarkt dynamische Agrarproduktionssteigerungen bewirken wird.<br />
Am Ende einer 45jährigen Afrika-Karriere kann ich mich endlich über eine Besserung der miesen wirtschaftlichen Lage der Kleinbauern freuen !<br />
Martin Dietz, Diplomlandwirt, Wehrheimi/Ts.</p>
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	<item>
		<title>Von: Friedrich</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/kinderarbeit/not-in-deutschland-versus-armut-und-hunger-weltweit/#comment-13</link>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 11:46:15 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo leider werden wohl im zukünftigen Wettbewerb um agrarische Ressourcen immer mehr Menschen mit leerer Reisschale dastehen. Denn wenn ersteinmal Nahrungsmittel zu Biosprit, Brennstoff etc degradiert werden ist durch diese Nachfrage der Begüterten eine Verteuerung dieser nachwachsenden Rohstoffe absehbar! Die Verlierer stehen fest und Wir kriegen sogar noch einen Ökopunkt für die neuerliche Ausbeutung des Südens. Der Schulterschluß von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diese Agropotentiale zukünftig industriell zu nutzen scheint mir die größte Gefahr der neuen Hungerspirale
hoffentlich nicht zu zynisch Bernhard Friedrich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo leider werden wohl im zukünftigen Wettbewerb um agrarische Ressourcen immer mehr Menschen mit leerer Reisschale dastehen. Denn wenn ersteinmal Nahrungsmittel zu Biosprit, Brennstoff etc degradiert werden ist durch diese Nachfrage der Begüterten eine Verteuerung dieser nachwachsenden Rohstoffe absehbar! Die Verlierer stehen fest und Wir kriegen sogar noch einen Ökopunkt für die neuerliche Ausbeutung des Südens. Der Schulterschluß von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diese Agropotentiale zukünftig industriell zu nutzen scheint mir die größte Gefahr der neuen Hungerspirale<br />
hoffentlich nicht zu zynisch Bernhard Friedrich</p>
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