<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.2.2 DE-Edition" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Welthungerhilfe Blog</title>
	<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de</link>
	<description>Das Weblog der Welthungerhilfe</description>
	<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 15:14:00 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.2</generator>
	<language>de</language>
			<item>
		<title>Jenseits der Afghanistan-Konferenz: Hoffnungsschimmer und Ern&#252;chterung</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/22/jenseits-der-afghanistan-konferenz-hoffnungsschimmer-und-ernuechterung/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/22/jenseits-der-afghanistan-konferenz-hoffnungsschimmer-und-ernuechterung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 14:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WolfgangJamann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>

		<category><![CDATA[Krise &amp; Katastrophen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/22/jenseits-der-afghanistan-konferenz-hoffnungsschimmer-und-ernuechterung/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser,
nach einigen vergeblichen Anl&#228;ufen war ich endlich wieder einmal in Afghanistan, um mir pers&#246;nlich ein Bild von den Fortschritten unserer Projektarbeit vor Ort zu machen. Meine Reise fiel  ausgerechnet in den hei&#223;esten Monat des Jahres - nur wenige Tage vor Guido Westerwelles Besuch der Kabul-Konferenz, bei der die Au&#223;enminister der NATO-Staaten &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_gespraech-fluechtlinge_500.jpg" rel="lightbox[pics363]" title="Wolfgang Jamann im Gespr&#228;ch mit Fl&#252;chtlingen in Kabul."><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_gespraech-fluechtlinge_500.thumbnail.jpg" title="Wolfgang Jamann zu Besuch in Afghanistan" alt="Wolfgang Jamann zu Besuch in Afghanistan" class="imageframe imgalignleft" vspace="5" width="200" align="left" height="150" hspace="5" /></a>nach einigen vergeblichen Anl&#228;ufen war ich endlich wieder einmal in <strong>Afghanistan</strong>, um mir pers&#246;nlich ein Bild von den Fortschritten unserer Projektarbeit vor Ort zu machen. Meine Reise fiel  ausgerechnet in den hei&#223;esten Monat des Jahres - nur wenige Tage vor <strong>Guido Westerwelles</strong> Besuch der <strong>Kabul-Konferenz</strong>, bei der die Au&#223;enminister der NATO-Staaten &#252;ber die Zukunft des Landes berieten.</p>
<p>Die Konferenz sollte viel Symbolkraft haben, aber sie brachte wenige Ergebnisse. Zwar fand erstmals ein internationales Treffen auf afghanischem Boden statt, man musste jedoch die Stadt sperren. Die <strong>afghanische Zivilgesellschaft</strong> wurde nicht einbezogen und f&#252;r wirkliche Sicherheit konnte die Regierung auch nicht sorgen.  Am Tag nach meiner Abreise sprengte sich erneut ein Selbstmordattent&#228;ter in die Luft. Auch die Raketenangriffe der <strong>Taliban </strong>auf den Konferenzort sprachen nicht daf&#252;r, dass das so sehr gew&#252;nschte Friedensabkommen in greifbarer N&#228;he ist.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_tiefbohrung_500.jpg" rel="lightbox[pics363]" title="Welthungerhilfe-Generalsekret&#228;r Wolfgang Jamann besichtigt ein Bohrger&#228;t in Shibergan, Afghanistan"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_tiefbohrung_500.thumbnail.jpg" title="Welthungerhilfe-Generalsekret&#228;r Wolfgang Jamann besichtigt ein Bohrger&#228;t in Shibergan, Afghanistan" alt="Welthungerhilfe-Generalsekret&#228;r Wolfgang Jamann besichtigt ein Bohrger&#228;t in Shibergan, Afghanistan" class="imageframe imgalignright" vspace="5" width="200" align="right" height="150" hspace="5" /></a></p>
<p>Wie anders war die Lage in <strong>Shibergan</strong>, der Provinzhauptstadt von <strong>Jawzjan </strong>im Nordwesten des Landes. Hier unterst&#252;tzt die Welthungerhilfe die Bev&#246;lkerung bei der Entwicklung kommunaler Entscheidungsstrukturen, baut mit ihnen eine funktionierende Wasserversorgung auf und ber&#228;t sie in landwirtschaftlichen Produktionsmethoden.</p>
<p>In allen D&#246;rfern haben die Menschen mit Hilfe der <strong>Welthungerhilfe </strong>festgelegt, welche Ma&#223;nahmen als erstes umgesetzt werden sollen. Je nach Priorit&#228;t werden Brunnen gebohrt, Schulen instandgesetzt oder Latrinen ausgehoben. Ein spektakul&#228;rer Anblick war das <strong>Bohrger&#228;t </strong>- eines von vieren, die die Welthungerhilfe f&#252;r Tiefbohrungen einsetzt. Trotz dr&#252;ckender Hitze war zu sp&#252;ren – man wollte keine Zeit verlieren. Denn Wasser ist kostbar, erm&#246;glicht gesundes Leben und satte Ernten. Und jenseits der K&#228;mpfe in Kunduz, Helmand und Kandahar scheint es in Shibergan Schritt f&#252;r Schritt voran zu gehen. Hier sp&#252;rt man, was m&#246;glich ist, wenn Afghanen selbst ihre Zukunft in die H&#228;nde nehmen.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann-brunenn_500.jpg" rel="lightbox[pics363]" title="Wolfgang Jamann begutachtet einen von der Welthungerhilfe neu gebauten Brunnen"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann-brunenn_500.thumbnail.jpg" title="Wolfgang Jamann begutachtet einen von der Welthungerhilfe neu gebauten Brunnen" alt="Wolfgang Jamann begutachtet einen von der Welthungerhilfe neu gebauten Brunnen" class="imageframe imgalignleft" vspace="5" width="200" align="left" height="150" hspace="5" /></a>Doch auch in Shibergan machen wir uns Gedanken &#252;ber die <strong>Sicherheit </strong>unserer Mitarbeiter und Partner.  Unsere Erfahrung hat gezeigt: Der beste Schutz ist immer noch die Akzeptanz der Bev&#246;lkerung. Die Menschen warnen uns, wenn es gef&#228;hrlich wird. Leider kann man sich darauf nicht mehr absolut verlassen. So bewegen wir uns mit zivilen Fahrzeugen, ohne Logo-Aufkleber der Organisation und mit m&#246;glichst wenig Aufhebens durch die D&#246;rfer. Es macht Mut zu h&#246;ren, dass die Zahl der &#220;berf&#228;lle auf <strong>Hilfsorganisationen </strong>im letzten halben Jahr um ein Drittel gesunken ist und dass entf&#252;hrte Entwicklungshelfer  gesund und unverletzt wieder freigelassen wurden. Offensichtlich sind unsere Unparteilichkeit und unsere humanit&#228;re Mission zumindest ein kleiner Schutz!</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_gespr-fluechtlinge2_500.jpg" rel="lightbox[pics363]" title="Wolfgang Jamann im Gespr&#228;ch mit Fl&#252;chtlingen in Kabul."><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_gespr-fluechtlinge2_500.thumbnail.jpg" title="Wolfgang Jamann im Gespr&#228;ch mit Fl&#252;chtlingen in Kabul." alt="Wolfgang Jamann im Gespr&#228;ch mit Fl&#252;chtlingen in Kabul." class="imageframe imgalignleft" vspace="5" width="200" align="right" height="150" hspace="5" /></a></p>
<p>Nach den ermutigen Eindr&#252;cken in Shibergan war unser Besuch eines Fl&#252;chtlingslagers in <strong>Kabul </strong>regelrecht schockierend. Hier leben 900 Familien unter unw&#252;rdigen Bedingungen. Es gibt nur eine Wasserpumpe, keine Kanalisation, keine Gesundheitsversorgung und nur sporadisch Schulunterricht f&#252;r die Kinder. Es ist schwer vorstellbar, wie sich die Fl&#252;chtlinge aus <strong>Helmand </strong>ihr t&#228;gliches Essen organisieren. Im Moment ist das Wetter gut, doch wie ergeht es den Bewohnern, wenn es regnet oder schneit und sich Dutzende von Familienmitgliedern in kleinen l&#246;chrigen Lehmh&#252;tten dr&#228;ngen? Eine solche Situation ist auch im zweit&#228;rmsten Land der Welt nicht zu akzeptieren.</p>
<p>Die <strong>Welthungerhilfe </strong>wird hier schnell helfen und Wasserpumpen reparieren, D&#228;cher bereitstellen, Nahrungsmittel herbeischaffen und Hygienetrainings anbieten. Zugleich m&#252;ssen wir daf&#252;r sorgen, dass die Fl&#252;chtlinge auch von der Kabuler Regierung unterst&#252;tzt werden. Wie wichtig w&#228;re auch eine psychologische Unterst&#252;tzung. Alte M&#228;nner berichten uns, wie sie von den Taliban gefoltert wurden, weil man ihnen unterstellte f&#252;r die Regierung zu arbeiten. Daf&#252;r kann es schon reichen, dass der Bart nicht lang genug ist oder eine Frau die falsche Kleidung tr&#228;gt.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_aschiana_375-500.jpg" rel="lightbox[pics363]" title="Wolfgang Jamann zu Besuch bei der Welthungerhilfe-Partneroragnisation Aschiana"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/afg_jamann_aschiana_375-500.thumbnail.jpg" title="Wolfgang Jamann zu Besuch bei der Welthungerhilfe-Partneroragnisation Aschiana" alt="Wolfgang Jamann zu Besuch bei der Welthungerhilfe-Partneroragnisation Aschiana" class="imageframe imgalignleft" vspace="5" width="150" align="left" height="200" hspace="5" /></a> Zumindest den Kindern wird bereits von unserer Partnerorganisation <strong> Aschiana </strong>geholfen. Sie unterh&#228;lt in Kabul vier tolle Zentren, in denen  Stra&#223;enkinder, behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche  unterst&#252;tzt werden. Auch Aschiana ist ein St&#252;ck Zukunft Afghanistans, und so war es eine wichtige symbolische Geste, dass die Kinder 100 gemalte Bilder auf der Kabul-Konferenz aufh&#228;ngen durften. Bilder von Hoffnung, Mut und einer besseren Zukunft. Ob Pr&#228;sident <strong>Karzai</strong>, Hillary <strong>Clinton </strong>und Guido Westerwelle die Bilder gesehen haben?</p>
<p>Es gr&#252;&#223;t Sie herzlich<br />
Ihr Wolfgang Jamann <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/22/jenseits-der-afghanistan-konferenz-hoffnungsschimmer-und-ernuechterung/#more-363" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/22/jenseits-der-afghanistan-konferenz-hoffnungsschimmer-und-ernuechterung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sechs Monate nach dem Beben in Haiti: Versprechen gibt man, um sie einzuhalten!</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/12/sechs-monate-nach-dem-beben-in-haiti-versprechen-gibt-man-um-sie-einzuhalten/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/12/sechs-monate-nach-dem-beben-in-haiti-versprechen-gibt-man-um-sie-einzuhalten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SimonePott</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>

		<category><![CDATA[Krise &amp; Katastrophen]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/12/sechs-monate-nach-dem-beben-in-haiti-versprechen-gibt-man-um-sie-einzuhalten/</guid>
		<description><![CDATA[Ich erinnere mich noch gut an den fr&#252;hen Morgen nach dem Erdbeben in Haiti. Das Notfallhandy klingelte, die Kollegin aus Bonn gab mir Zahlen und Fakten durch. &#8220;Komm’ am besten sofort ins B&#252;ro und bring Deinen Pass gleich mit&#8221;, sagte sie noch.
Die wenigen ersten Nachrichten von der Insel gen&#252;gten, um zu wissen, dass hier eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/haiti_haus_zerstoert_500x375_her.jpg" rel="lightbox[pics353]" title="Zerst&#246;rtes Haus: Im Januar 2010 verw&#252;stete ein schweres Erdbeben Haiti. © Herzau"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/haiti_haus_zerstoert_500x375_her.thumbnail.jpg" title="Zerst&#246;rtes Haus: Im Januar 2010 verw&#252;stete ein schweres Erdbeben Haiti. © Herzau" alt="Zerst&#246;rtes Haus: Im Januar 2010 verw&#252;stete ein schweres Erdbeben Haiti. © Herzau" class="imageframe imgalignleft" vspace="5" width="200" align="left" height="150" hspace="5" /></a>Ich erinnere mich noch gut an den fr&#252;hen Morgen nach dem <strong>Erdbeben </strong>in <strong>Haiti</strong>. Das Notfallhandy klingelte, die Kollegin aus Bonn gab mir Zahlen und Fakten durch. &#8220;Komm’ am besten sofort ins B&#252;ro und bring Deinen Pass gleich mit&#8221;, sagte sie noch.<br />
Die wenigen ersten Nachrichten von der Insel gen&#252;gten, um zu wissen, dass hier<strong> eine der schlimmsten Naturkatastrophen </strong>der letzten Jahrzehnte stattgefunden hatte. Zusammen mit meinen Kollegen aus dem Nothilfeteam verlie&#223;en wir noch am selben Abend ein kaltes, verschneites Deutschland und erreichten am &#252;bern&#228;chsten Tag Haitis Hauptstadt <strong>Port-au-Prince</strong>: hei&#223;, stickig - und v&#246;llig zerst&#246;rt!</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/01/22/der-hunger-treibt-die-menschen-an-nahrungsmittelverteilung-in-haiti-beginnt/" target="_blank">Wir blieben ein paar Wochen, um die <strong>ersten Nothilfema&#223;nahmen </strong>auf den Weg zu bringen</a>: Verteilung von <strong>Trinkwasser </strong>und Nahrungsmittel und dann Planen und Kochgeschirr. Die Nothelfer der ersten Stunde haben die Insel inzwischen wieder verlassen. Ob wir wiederkommen und dann l&#228;nger bleiben w&#252;rden, haben uns viele Menschen gefragt. &#8220;Das werden wir!&#8221;, haben wir fest zugesagt. Die Welthungerhilfe hat von Anfang an bekr&#228;ftigt, dass das Engagement nach dem Erdbeben mindestens f&#252;nf Jahre dauern wird. So wie wir das Land schon vorher in den Jahren der politischen Unruhen unterst&#252;tzt haben, so werden wir es auch jetzt  nicht allein lassen. Und wir haben unser Wort gehalten!</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/haiti_simone_buero_500x375_gro.jpg" rel="lightbox[pics353]" title="Pressesprecherin Simone Pott im B&#252;ro der   Welthungerhilfe in Port-au-Prince, Haiti. © Grossmann"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/haiti_simone_buero_500x375_gro.thumbnail.jpg" title="Pressesprecherin Simone Pott im B&#252;ro der Welthungerhilfe in   Port-au-Prince, Haiti. © Grossmann" alt="Pressesprecherin Simone Pott im   B&#252;ro der Welthungerhilfe in Port-au-Prince, Haiti. © Grossmann" class="imageframe imgalignright" vspace="5" width="200" align="right" height="150" hspace="5" /></a>In den letzten Wochen sind neue Kollegen als Fachkr&#228;fte nach Haiti ausgereist. Ihr Job ist es nun, die<strong> langfristigen Aufbauma&#223;nahmen</strong> umzusetzen, die den Menschen eine neue Chance auf <strong>Einkommen </strong>und <strong>Ern&#228;hrung </strong>geben. Mit &#8220;<a href="http://www.welthungerhilfe.de/haiti-cash-for-work.html" target="_blank">Cash for work&#8221;-Ma&#223;nahmen</a>, also Arbeiten gegen einen Stundenlohn, erhalten Tausende ein t&#228;gliches Einkommen. Sie helfen mit, den Schutt aus den St&#228;dten abzutragen.</p>
<p>Doch auch der Norden und Osten des Landes brauchten Hilfe bei der Bew&#228;ltigung der Folgen des Erdbebens.<strong> 500.000 </strong>Menschen waren nach der Katastrophe aus der Stadt <strong>gefl&#252;chtet</strong>. Die Nahrungsmittel reichten nicht mehr aus, um die wachsende Bev&#246;lkerung zu ern&#228;hren. Deshalb wird in den D&#246;rfern Saatgut verteilt. Die <strong>Bew&#228;sserungskan&#228;le </strong>f&#252;r die <strong>Landwirtschaft </strong>werden ausgebessert und andere Infrastrukturprojekte umgesetzt.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/haiti_cash_for_work_500x375_whh.jpg" rel="lightbox[pics353]" title="Cash for Work in Haiti:  Tr&#252;mmerbeseitigung und Wiederaufbau gegen Lohn"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/haiti_cash_for_work_500x375_whh.thumbnail.jpg" title="Cash for Work in Haiti: Tr&#252;mmerbeseitigung und Wiederaufbau  gegen Lohn" alt="Cash for Work in Haiti: Tr&#252;mmerbeseitigung und  Wiederaufbau gegen Lohn" class="imageframe imgalignleft" vspace="5" width="200" align="left" height="150" hspace="5" /></a>Leider haben aber nicht alle ihre Versprechen bis jetzt erf&#252;llt. <a href="http://www.welthungerhilfe.de/ergebnisse-geberkonferenz.html">Die internationale Staatengemeinschaft hatte auf der gro&#223;en Geberkonferenz im M&#228;rz knapp zehn Milliarden Dollar bereitgestellt</a>. Eine gro&#223;e Summe f&#252;r ein kleines Land. Bisher ist allerdings nur ein Bruchteil der Gelder wirklich gezahlt worden. Die Menschen in Haiti sind nun doppelt gestraft. Weil ihre Regierung als unzuverl&#228;ssig und korrupt gilt, z&#246;gern viele Geldgeber. Und die Regierung selbst erweist sich in der Stunde der Not als entscheidungs- und handlungsunf&#228;hig. Noch immer sind keine Pl&#228;tze f&#252;r <strong>Notunterk&#252;nfte </strong>am Rande von Port-au-Prince ausgewiesen worden. Wegen der unklaren Besitzverh&#228;ltnisse wissen tausende Menschen nicht, wo sie ihre &#220;bergangsh&#252;tten errichten sollen. So k&#246;nnen auch die Hilfsorganisationen nicht so schnell den Aufbau unterst&#252;tzen, wie es notwendig w&#228;re.</p>
<p>Es wird Jahre dauern, bis die<strong> Sch&#228;den des Erdbebe</strong><strong>ns </strong>beseitigt sind. Es wird auch noch lange dauern, bis die Menschen wieder ein sicheres Dach &#252;ber dem Kopf und ein kleines Einkommen haben. Aber wir haben den Menschen in der Not ein Versprechen gegeben. Und wir werden es auch weiterhin einhalten und sie mit dieser Katastrophe nicht allein lassen!</p>
<p>Wie sehen Sie das? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e<br />
Ihre Simone Pott <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/12/sechs-monate-nach-dem-beben-in-haiti-versprechen-gibt-man-um-sie-einzuhalten/#more-353" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/07/12/sechs-monate-nach-dem-beben-in-haiti-versprechen-gibt-man-um-sie-einzuhalten/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>D&#252;rre im Niger: Temperaturen von 50 Grad im Schatten forderten viele Leben</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/21/duerre-im-niger-temperaturen-von-50-grad-im-schatten-forderten-viele-leben/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/21/duerre-im-niger-temperaturen-von-50-grad-im-schatten-forderten-viele-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 14:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CarolinePeyreKoch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Niger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/21/duerre-im-niger-temperaturen-von-50-grad-im-schatten-forderten-viele-leben/</guid>
		<description><![CDATA[Die D&#252;rre im Niger, der Grund, warum ich schon seit fast zwei Wochen als L&#228;nderreferentin der Welthungerhilfe in dem afrikanischen Land bin und die Notsituation vor Ort untersuche. Unser B&#252;ro steht in Niamey, der Hauptstadt des Nigers. Die Stadt wirkt wie ein gro&#223;es Dorf. Wenig Autos im Vergleich zu den Nachbarhauptst&#228;dten Bamako (Mali) und Ouagadougou [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>D&#252;rre im Niger</strong>, der Grund, warum ich schon seit fast zwei Wochen als <strong>L&#228;nderreferentin der Welthungerhilfe</strong> in dem afrikanischen Land bin und die Notsituation vor Ort untersuche. Unser <strong>B&#252;ro steht in Niamey, der Hauptstadt des Nigers</strong>. Die Stadt wirkt wie ein gro&#223;es Dorf. Wenig Autos im Vergleich zu den Nachbarhauptst&#228;dten Bamako (Mali) und Ouagadougou (Burkina Faso). Alles ist sehr ruhig. Tiere spazieren auf dem Asphalt, Rinder, Dromedare. Die Pr&#228;senz des Milit&#228;rs ist nicht zu &#252;bersehen, besonders an wichtigen Stra&#223;enkreuzungen.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/niger_aeltester_whh.jpg" rel="lightbox[pics351]" title="Der 86-J&#228;hrige Dorf&#228;lteste Amirou Kokorou hat im letzten Jahr 760 Rinder verloren. Seine Wut &#252;ber die D&#252;rresituation im Niger l&#228;sst er freien Lauf."><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/niger_aeltester_whh.thumbnail.jpg" title="Der 86-J&#228;hrige Dorf&#228;lteste Amirou Kokorou hat im letzten Jahr 760 Rinder verloren. Seine Wut &#252;ber die D&#252;rresituation im Niger l&#228;sst er freien Lauf." alt="Der 86-J&#228;hrige Dorf&#228;lteste Amirou Kokorou hat im letzten Jahr 760 Rinder verloren. Seine Wut &#252;ber die D&#252;rresituation im Niger l&#228;sst er freien Lauf." class="imageframe imgalignleft" align="left" vspace="10" width="150" height="200" hspace="10" /></a> Der Niger&#8230; Wo das Land genau liegt, wer wei&#223; das in Europa schon genau? Und nur wenige wissen, dass es hier im Februar einen <strong>&#8220;friedlichen&#8221; Milit&#228;rputsch</strong> gegeben hat. Und dass <strong>die Menschen hier verhungern</strong>, insbesondere die Kleinkinder, die Schwangeren und &#228;ltere Menschen. Vor zwei Monaten hat es hier im Land <strong>Temperaturen von &#252;ber 50 Grad</strong> im Schatten gegeben. Viele alte Menschen sind gestorben. Und die jungen Leute haben solch eine Hitze in ihrem Leben noch nicht erlebt! F&#252;r mich sind die jetzigen 38 bis 40 Grad schon schlimm genug. Das <strong>Ende der Trockenzeit</strong> ist erreicht und eigentlich beginnt nun die <strong>Regenzeit</strong>&#8230; Immer noch ist alles sehr karg und staubig.</p>
<p>In den D&#246;rfern ist die Situation sehr schlimm. Ich war in <strong>Téra, nordwestlich von Niamey</strong> auf der anderen Seite des Nigerflusses und an der Grenze zum Nachbarland Burkina Faso. Jetzt ist Saatzeit und die Leute haben <strong>kein Saatgut</strong>, da die Ernte im letzten Jahr so schlecht war und sie nichts lagern konnten. Viele Bewohner haben ihre D&#246;rfer verlassen, um der Not zu entfliehen. Je n&#246;rdlicher wir fahren, desto karger wird die Landschaft und die <strong>Anzahl der toten Tiere am Wegesrand </strong>steigt deutlich.<strong> </strong></p>
<p><strong>Im Dorf Kokorou</strong> finden wir eine Art Tierfriedhof am Dorfeingang. Der <strong>86-J&#228;hrige Dorf&#228;lteste und Chef einer Gemeinde</strong>, die 82 D&#246;rfer umfasst, erz&#228;hlt uns, dass er letztes Jahr 760 Rinder verloren hat und dass die Situation in diesem Jahr noch schlimmer ist. W&#252;tend ist <strong>Amirou Kokorou, </strong>so sein Name. Besonders auf die Regierung, die die <strong>Nahrungsmittel</strong> verteilt. Warum nur an eine Handvoll Leute?, schnauft er. Nur Alte, Kranke, Schwangere und extrem unterern&#228;hrte Kinder unter f&#252;nf Jahren bekommen diese Hilfe. Aber alle leiden, alle haben Probleme. Er ist nicht damit einverstanden und sagt es laut. In seinem Alter, sagt Amirou, k&#246;nne ihm keiner mehr etwas anhaben.</p>
<p>Pl&#246;tzlich fragt mich der <strong>Vater von 48 Kindern</strong>, wie alt ich sei und wie viele Kinder ich habe. Nachdem ich ihm erz&#228;hle, dass ich 46 Jahre alt bin und zwei Kinder habe, hat er Mitleid mit mir. Du bist auch schon zu alt um noch weitere zu bekommen, wirft er ein und schaut mich mitf&#252;hlend an. So hatte ich meine Situation noch gar nicht betrachtet….</p>
<p>Bis bald wieder aus dem Niger,</p>
<p>Caroline Peyre-Koch <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/21/duerre-im-niger-temperaturen-von-50-grad-im-schatten-forderten-viele-leben/#more-351" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/21/duerre-im-niger-temperaturen-von-50-grad-im-schatten-forderten-viele-leben/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>B&#252;rgerkrieg in Kirgistan: Warum die Welthungerhilfe sich engagieren muss!</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/18/buergerkrieg-in-kirgistan-warum-die-welthungerhilfe-sich-engagieren-muss/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/18/buergerkrieg-in-kirgistan-warum-die-welthungerhilfe-sich-engagieren-muss/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 11:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HubertusRueffer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/18/buergerkrieg-in-kirgistan-warum-die-welthungerhilfe-sich-engagieren-muss/</guid>
		<description><![CDATA[
Gestern traf ich in Bonn zuf&#228;llig eine alte Bekannte. Und sie erinnerte sich daran, dass ich &#252;ber acht Jahre lang f&#252;r die Welthungerhilfe in Zentralasien gearbeitet habe. Sie fragte mich, was denn in Kirgistan los sei? Warum denn dort pl&#246;tzlich Nachbarn und sogar Freunde aufeinander losgehen? Wie kann es sein, dass Hunderttausende Frauen und Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/kirg_rauch_whh_500.jpg" rel="lightbox[pics348]" title="Rauchschwaden &#252;ber den Regionen in Kirgistan, wo Kampfhandlungen stattfinden."><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/kirg_rauch_whh_500.thumbnail.jpg" title="Rauchschwaden &#252;ber den Regionen in Kirgistan, wo Kampfhandlungen stattfinden." alt="Rauchschwaden &#252;ber den Regionen in Kirgistan, wo Kampfhandlungen stattfinden." class="imageframe imgalignleft" vspace="10" width="200" align="left" height="120" hspace="10" /></a></p>
<p>Gestern traf ich <strong>in Bonn</strong> zuf&#228;llig eine alte Bekannte. Und sie erinnerte sich daran, dass ich &#252;ber acht Jahre lang f&#252;r die Welthungerhilfe in <strong>Zentralasien</strong> gearbeitet habe. Sie fragte mich, was denn in Kirgistan los sei? Warum denn dort pl&#246;tzlich Nachbarn und sogar Freunde aufeinander losgehen? Wie kann es sein, dass Hunderttausende Frauen und Kinder aus ihrer Heimat fliehen? <a href="http://www.welthungerhilfe.de/krigistan-nothilfe.html" target="_blank">Hat es denn Sinn, dass die Welthungerhilfe hier mit Nahrungsmitteln helfen will, wenn die Katastrophe von den Menschen selbst verzapft wurde? </a>Ich stand den Fragen zun&#228;chst ratlos gegen&#252;ber. Klar, warum sollen wir jetzt mit der Hilfe unserer Spenderinnen und Spender diese Suppe ausl&#246;ffeln?</p>
<p> <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/18/buergerkrieg-in-kirgistan-warum-die-welthungerhilfe-sich-engagieren-muss/#more-348" class="more-link">(more&#8230;)</a> <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/18/buergerkrieg-in-kirgistan-warum-die-welthungerhilfe-sich-engagieren-muss/#more-348" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/18/buergerkrieg-in-kirgistan-warum-die-welthungerhilfe-sich-engagieren-muss/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>D&#252;rre im Niger: Wie schlimm ist die Katastrophe wirklich?</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/15/duerre-im-niger-wie-schlimm-ist-die-katastrophe-wirklich/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/15/duerre-im-niger-wie-schlimm-ist-die-katastrophe-wirklich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CarolinePeyreKoch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Niger]]></category>

		<category><![CDATA[Krise &amp; Katastrophen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/15/duerre-im-niger-wie-schlimm-ist-die-katastrophe-wirklich/</guid>
		<description><![CDATA[ Schon seit Wochen beobachten wir, die Welthungerhilfe, die Situation im Niger. Vor ein paar Tagen bin ich dann in die Krisenregion geflogen, nach Niamey, das liegt im S&#252;dwesten des Nigers, um mir die Lage vor Ort anzuschauen und zu analysieren. Denn es mehren sich die Vermutungen, dass im Niger wieder eine dramatische Hungerkatastrophe ausbrechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/niger_boden_peyre.jpg" rel="lightbox[pics343]" title="Dieses Bild habe ich aus dem Auto gemacht. Die Hitze war unertr&#228;glich. Es zeigt die trockene Landschaft nordwestlich von Niamey im Niger. © Peyre-Koch"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/niger_boden_peyre.thumbnail.jpg" title="Dieses Bild habe ich aus dem Auto gemacht. Die Hitze war unertr&#228;glich. Es zeigt die trockene Landschaft nordwestlich von Niamey im Niger. © Peyre-Koch" alt="Dieses Bild habe ich aus dem Auto gemacht. Die Hitze war unertr&#228;glich. Es zeigt die trockene Landschaft nordwestlich von Niamey im Niger. © Peyre-Koch" class="imageframe imgalignleft" align="left" vspace="10" width="200" height="150" hspace="10" /></a> Schon seit Wochen beobachten wir, die Welthungerhilfe, die Situation im Niger. Vor ein paar Tagen bin ich dann in die Krisenregion geflogen, nach <strong>Niamey, das liegt im S&#252;dwesten des Nigers</strong>, um mir die Lage vor Ort anzuschauen und zu analysieren. Denn es mehren sich die Vermutungen, dass im Niger wieder eine <strong>dramatische Hungerkatastrophe </strong>ausbrechen k&#246;nnte. So pr&#252;fe ich, ob und wie die Welthungerhilfe helfen kann. Die letzte gro&#223;e Hungersnot war 2005. Diese war verheerend, da die internationale Gemeinschaft nicht schnell genug reagiert hat.</p>
<p><strong>Seit &#252;ber 22 Jahren</strong> arbeite ich schon in der <strong>Entwicklungszusammenarbeit</strong>. Ich war bereits auf vielen Dienstreisen in den unterschiedlichsten L&#228;ndern. Dennoch kann man nicht von Routine sprechen. Und so waren die Vorbereitungen zu dieser Reise sehr <strong>hektisch und anstrengend</strong>. Es muss an so viel gedacht werden, um optimal vorbereitet zu sein: Medikamente, vor allem Malariaprophylaxe, Kleidung f&#252;r unterwegs in extrem l&#228;ndlichen Gebieten (es herrschen Temperaturen von mindestens 40 Grad), verschiedene Arbeitsmaterialien wie Laptop, Drucker, Fotoapparat, Satelliten-Telefon, Taschenlampe, Moskitodom etc.</p>
<p>In der letzten Nacht vor dem Abflug habe ich schlecht geschlafen. Was  erwartet mich im Niger? Wie schlimm ist die Situation wirklich? Und –  haben wir die Kapazit&#228;ten, im Notfall helfen zu k&#246;nnen? Mitten in der  Nacht klingelte dann der Wecker, um 7:45 Uhr sa&#223; ich in der Maschine gen  Afrika.</p>
<p>Am Flughafen in Niamey schl&#228;gt mir die Hitze entgegen. Nach der Ankunft  melde ich mich bei unseren Kollegen, die in den Nachbarl&#228;ndern <strong>Burkina  Faso und Mali</strong> f&#252;r die Welthungerhilfe arbeiten. Wir tauschen die  aktuellsten Informationen aus und besprechen das weitere Vorgehen.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/niger_tier_peyre.jpg" rel="lightbox[pics343]" title="Ich sehe verendete Tiere nicht zum ersten Mal. Doch jedes Mal macht es mich furchtbar betroffen. Diese Kadaver habe ich bei Kokorou fotografiert, im Nordwesten von Niamey im Niger. © Peyre-Koch"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/niger_tier_peyre.thumbnail.jpg" title="Ich sehe verendete Tiere nicht zum ersten Mal. Doch jedes Mal macht es mich furchtbar betroffen. Diese Kadaver habe ich bei Kokorou fotografiert, im Nordwesten von Niamey im Niger. © Peyre-Koch" alt="Ich sehe verendete Tiere nicht zum ersten Mal. Doch jedes Mal macht es mich furchtbar betroffen. Diese Kadaver habe ich bei Kokorou fotografiert, im Nordwesten von Niamey im Niger. © Peyre-Koch" class="imageframe imgalignleft" align="right" vspace="10" width="200" height="150" hspace="10" /></a></p>
<p>Viele Termine warten nun auf mich. Zum Beispiel treffe ich mich mit dem<strong> Weltern&#228;hrungsprogramm</strong> um zu pr&#252;fen, ob wir Nahrungsmittel f&#252;r Verteilungen an die Bed&#252;rftigen erhalten k&#246;nnen. Den daf&#252;r zust&#228;ndigen Ansprechpartner kenne ich noch aus fr&#252;heren Zeiten, in denen ich f&#252;r Projekte in <strong>Madagaskar</strong> zust&#228;ndig war. Das erleichtert den Einstieg und die Kommunikation erheblich. Auch stehen Gespr&#228;che an mit der <strong>lokalen Hilfsorganisation &#8220;Afrique Verte&#8221;</strong>, mit der wir zusammenarbeiten m&#246;chten. Zudem m&#252;ssen <strong>Nothilfeantr&#228;ge, Berichterstattungen</strong> etc. geschrieben werden. Erste Fahrten durch die l&#228;ndlichen Gebiete in der N&#228;he von Niamey vermitteln mir einen Eindruck von der D&#252;rre: gl&#252;hend-flimmernde Hitze, staubtrockene B&#246;den und verendete Tierkadaver am Wegesrand.</p>
<p>Ich werde weiter aus dem Niger berichten. Und wenn Sie m&#246;chten, stellen Sie mir gerne Fragen oder schreiben Kommentare.</p>
<p>Bis dahin viele Gr&#252;&#223;e  von</p>
<p>Caroline Peyre-Koch <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/15/duerre-im-niger-wie-schlimm-ist-die-katastrophe-wirklich/#more-343" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/15/duerre-im-niger-wie-schlimm-ist-die-katastrophe-wirklich/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es gibt keinen Grund, resigniert mit der Schulter zu zucken.&#8221;</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/07/es-gibt-keinen-grund-resigniert-mit-der-schulter-zu-zucken/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/07/es-gibt-keinen-grund-resigniert-mit-der-schulter-zu-zucken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WolfgangJamann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/07/es-gibt-keinen-grund-resigniert-mit-der-schulter-zu-zucken/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde der Welthungerhilfe!
Im vergangenen Jahr hat uns die Nachricht ersch&#252;ttert, dass die Zahl der Hungernden erstmals eine Milliarde &#252;berschreitet. Wir als Welthungerhilfe werden nicht m&#252;de, auf diese menschliche Trag&#246;die hinzuweisen. Eine Milliarde – das ist so eine gro&#223;e Zahl, dass sie auch l&#228;hmend wirkt und viele Menschen resigniert die Schultern zucken – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde der Welthungerhilfe!</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/ecu_felder_500_whh.jpg" rel="lightbox[pics341]" title="Anbau von Gem&#252;se und Obst in Ecuador: Mit Unterst&#252;tzung der Welthungerhilfe betreut die Partnerorganisation CESA (Central Ecuatoriana de Servicios Agricolas) ein Projekt zur Feldbew&#228;sserung."><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/ecu_felder_500_whh.thumbnail.jpg" title="Anbau von Gem&#252;se und Obst in Ecuador: Mit Unterst&#252;tzung der Welthungerhilfe betreut die Partnerorganisation CESA (Central Ecuatoriana de Servicios Agricolas) ein Projekt zur Feldbew&#228;sserung." alt="Anbau von Gem&#252;se und Obst in Ecuador: Mit Unterst&#252;tzung der Welthungerhilfe betreut die Partnerorganisation CESA (Central Ecuatoriana de Servicios Agricolas) ein Projekt zur Feldbew&#228;sserung." class="imageframe imgalignleft" align="left" height="166" hspace="10" vspace="10" width="200" /></a>Im vergangenen Jahr hat uns die Nachricht ersch&#252;ttert, dass die Zahl der Hungernden <strong>erstmals eine Milliarde</strong> &#252;berschreitet. Wir als Welthungerhilfe werden nicht m&#252;de, auf diese <strong>menschliche Trag&#246;die</strong> hinzuweisen. Eine Milliarde – das ist so eine gro&#223;e Zahl, dass sie auch l&#228;hmend wirkt und viele Menschen resigniert die Schultern zucken – Welthungerhilfe? Bringt das &#252;berhaupt was?</p>
<p>Ich m&#246;chte Sie hier dazu einladen, die Dinge auch einmal anders zu sehen. <strong>In den sp&#228;ten 1950er Jahren </strong>lag die Zahl der Hungernden schon einmal dicht an der Milliardengrenze: D&#252;rren, vor allem in Afrika und Asien, bedrohten Millionen Menschen. Es war die Zeit, in der die erste globale Hungerkampagne gestartet wurde, die<a href="http://www.welthungerhilfe.de/geschichte_gegenwart.html" target="_blank"> &#8220;Freedom from Hunger Campaign&#8221;, aus der 1962 die Welthungerhilfe hervorging.</a></p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe.de/geschichte_gegenwart.html" target="_blank"></a>Wenn heute eine Milliarde Menschen hungern – ist das nicht eine dramatische Niederlage? Ich denke nein, denn der<strong> Anteil der hungernden Menschen </strong>an der Weltbev&#246;lkerung ist dramatisch gesunken. Mitte der sechziger Jahre lebten 3,3 Milliarden Menschen, jeder dritte hungerte, nur zwei Milliarden hatten genug zu essen. Seitdem hat sich die Weltbev&#246;lkerung auf knapp sieben Milliarden verdoppelt. Ja, es ist richtig, jeder siebte hungert – aber sechs Milliarden haben genug zu essen. Die Schlagzeile m&#252;sste also lauten: <strong>Milliarden Menschen sind satt</strong>!</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnen wir uns mit der einen Milliarde nicht abfinden, zumal der Anteil der Hungernden an der Weltbev&#246;lkerung seit den neunziger Jahren und, versch&#228;rft durch die <strong>Finanzkrise,</strong> wieder steigt. Aber die Botschaft ist wichtig: Erfolge, sogar gro&#223;e Erfolge sind m&#246;glich. Was hat funktioniert? Die Produktivit&#228;t beim<strong> Anbau von Grundnahrungsmitteln</strong> wurde erh&#246;ht, nat&#252;rliche <strong>Ressourcen</strong> werden mittlerweile als kostbar wahrgenommen und gesch&#252;tzt, <strong>regionale M&#228;rkte</strong> werden entwickelt, und zwar vor allem dort, wo Nahrung produziert wird – auf dem Land.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe.de/jahresbericht-2009.html" target="_blank">Die Welthungerhilfe stellt heute Ihren Jahresbericht 2009 der &#214;ffentlichkeit vor</a> - Beispiele f&#252;r erfolgreiche Projektarbeit finden Sie hier in Vielzahl. Diese Beispiele machen Mut. Es gibt keinen Grund, resigniert mit der Schulter zu zucken. Und wir sind froh und dankbar, dass uns unsere Spender und &#246;ffentlichen Geber so kraftvoll auf diesem Weg unterst&#252;tzt haben.</p>
<p>Um noch mehr Menschen f&#252;r das gemeinsame Ziel der <strong>weltweiten Armutsbek&#228;mpfung</strong> in der globalisierten Welt zusammenzubringen, hat die Welthungerhilfe 2009 den <strong>neuen Leitgedanken &#8220;Tr&#228;ume verbinden&#8221;</strong> entwickelt. Dadurch will die Welthungerhilfe die Kraft der ganz pers&#246;nlichen Tr&#228;ume mobilisieren. Unterst&#252;tzte und Unterst&#252;tzer werden n&#228;her zusammenr&#252;cken. Entwicklungszusammenarbeit bekommt eine neue Dimension, in der die Begegnung und das Mitgestalten im Zentrum stehen.</p>
<p>Lassen Sie sich begeistern, von Erfolgen und gemeinsamen Tr&#228;umen! Wir freuen uns darauf!</p>
<p>Ihr Wolfgang Jamann <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/07/es-gibt-keinen-grund-resigniert-mit-der-schulter-zu-zucken/#more-341" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/06/07/es-gibt-keinen-grund-resigniert-mit-der-schulter-zu-zucken/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Haiti hundert Tage danach: Herausforderungen und Hoffnungsschimmer</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/04/21/haiti-hundert-tage-danach-herausforderungen-und-hoffnungsschimmer/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/04/21/haiti-hundert-tage-danach-herausforderungen-und-hoffnungsschimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 07:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WolfgangJamann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/04/21/haiti-hundert-tage-danach-herausforderungen-und-hoffnungsschimmer/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser,
 hundert Tage ist es her, dass eine beispiellose Katastrophe den Karibikstaat Haiti ersch&#252;ttert hat: &#220;ber 230.000 Menschen kamen ums Leben, die Zerst&#246;rungen sind gewaltig. Eine gigantische Herausforderung f&#252;r alle Betroffene wie Helfer. Aber es scheint, als sei die ganze Welt entschlossen, die Haitianer beim Neuanfang zu unterst&#252;tzen – auch Sie geh&#246;ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/haiti_gespraechzelt_aberle_.jpg" rel="lightbox[pics338]" title="Vor Ort sein und die Bed&#252;rfnisse der Menschen erfahren: Dr. Wolfgang Jamann in Haiti im M&#228;rz 2010. © Aberle"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/haiti_gespraechzelt_aberle_.thumbnail.jpg" title="Vor Ort sein und die Bed&#252;rfnisse der Menschen erfahren: Dr. Wolfgang Jamann in Haiti im M&#228;rz 2010. © Aberle" alt="Vor Ort sein und die Bed&#252;rfnisse der Menschen erfahren: Dr. Wolfgang Jamann in Haiti im M&#228;rz 2010. © Aberle" class="imageframe imgalignleft" align="left" height="151" hspace="10" vspace="10" width="200" /></a> hundert Tage ist es her, dass eine beispiellose Katastrophe den <strong>Karibikstaat Haiti</strong> ersch&#252;ttert hat: &#220;ber 230.000 Menschen kamen ums Leben, die Zerst&#246;rungen sind gewaltig. Eine <strong>gigantische Herausforderung</strong> f&#252;r alle Betroffene wie Helfer. Aber es scheint, als sei die ganze Welt entschlossen, die Haitianer beim Neuanfang zu unterst&#252;tzen – auch Sie geh&#246;ren dazu!</p>
<p>Und die Haitianer gehen selbst Schritt f&#252;r Schritt aus dem Elend in die Zukunft. Da ist zum Beispiel <strong>Viviane Leclerc, </strong>23<strong> </strong>Jahre alt. Die zweifache Mutter hatte beim Erdbeben ihr ganzes Hab und Gut verloren. In <strong>Petit-Goâve</strong> geh&#246;rte sie zu den Frauen, die sich bei der Welthungerhilfe ein Nahrungsmittelpaket abholten – Reis, Bohnen, &#214;l, Salz. <a href="http://www.welthungerhilfe.de/haiti-vier-wochen.html" target="_blank">&#8220;Wir sind es gar nicht gewohnt, dass Versprechen eingehalten werden&#8221;,  freute sie sich.</a></p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/haiti_frauen_aberle_600.jpg" rel="lightbox[pics338]" title="Starke Frauen, die sich von dem Erdbeben nicht unterkriegen lassen: Brimé Francoise und Jean Roselanne. © Aberle"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/haiti_frauen_aberle_600.thumbnail.jpg" title="Starke Frauen, die sich von dem Erdbeben nicht unterkriegen lassen: Brimé Francoise und Jean Roselanne. © Aberle" alt="Starke Frauen, die sich von dem Erdbeben nicht unterkriegen lassen: Brimé Francoise und Jean Roselanne. © Aberle" class="imageframe imgalignleft" align="right" height="151" hspace="10" vspace="10" width="200" /></a>Oder <strong>Jean Roselanne und Brimé Francoise</strong>. <a href="http://www.welthungerhilfe.de/haiti-cash-for-work.html" target="_blank">Sie nehmen gegen Bezahlung an einem Arbeitsprogramm der Welthungerhilfe in Jacmel teil. </a>Es ist bitter die Tr&#252;mmer abzur&#228;umen, die einmal das eigene Heim waren. Aber: &#8220;Die Arbeit hilft uns, nicht so viel nachzudenken&#8221;,  sagt Jean Roselanne. &#8220;Es muss doch weitergehen, irgendwie.&#8221;</p>
<p>Bei meinem Besuch in Haiti im M&#228;rz sprach ich mit <strong>Mona Lapaienne</strong>. Sie hatte beim Erdbeben ein Kind verloren, es hie&#223; Vana. Sie war eine der ersten Opfer, die ein <strong>gro&#223;es festes Zelt </strong>bekommen hat, das nun auf ihrem frei ger&#228;umten Grundst&#252;ck steht.  Deshalb hat sie Verwandte aufgenommen; vierzehn Menschen leben jetzt auf engem Raum, aber sie wissen, die Hilfe aus Deutschland geht weiter und bald k&#246;nnen mehr Menschen in festen Zelten oder reparierten H&#228;usern leben.</p>
<p>Nur drei Beispiele von vielen, denen die Welthungerhilfe in der<strong> ersten Not Hilfe</strong> und eine Perspektive geben konnte. Ich habe mich pers&#246;nlich vor Ort &#252;berzeugt, dass unsere Arbeit einen Unterschied f&#252;r die Menschen macht. Unterst&#252;tzen Sie uns weiterhin!</p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ihr Wolfgang Jamann <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/04/21/haiti-hundert-tage-danach-herausforderungen-und-hoffnungsschimmer/#more-338" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/04/21/haiti-hundert-tage-danach-herausforderungen-und-hoffnungsschimmer/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Building Back Better: Haiti kann mehr, die Vergangenheit hat es gezeigt</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/15/building-back-better-haiti-kann-mehr-die-vergangenheit-hat-es-gezeigt/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/15/building-back-better-haiti-kann-mehr-die-vergangenheit-hat-es-gezeigt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WolfgangJamann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>

		<category><![CDATA[Krise &amp; Katastrophen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/15/building-back-better-haiti-kann-mehr-die-vergangenheit-hat-es-gezeigt/</guid>
		<description><![CDATA[ Eine Woche sind wir durch das zerst&#246;rte Haiti gereist. Wir haben die Menschen in den Fl&#252;chtlingslagern besucht, den Verteilungen beigewohnt, Gespr&#228;che mit Ministern gef&#252;hrt. Und am Ende dieser aufw&#252;hlenden Reise bleibt uns die bittere Erkenntnis: Haiti muss anders, kann anders werden: Denn bis vor ungef&#228;hr vierzig Jahren war Haiti ein attraktiver Spot mit bl&#252;hendem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_verteilungen_aberle.jpg" rel="lightbox[pics331]" title="Wolfgang Jamann besucht die Verteilungsstationen - und packt selber mit an. © Aberle"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_verteilungen_aberle.thumbnail.jpg" title="Wolfgang Jamann besucht die Verteilungsstationen - und packt selber mit an. © Aberle" alt="Wolfgang Jamann besucht die Verteilungsstationen - und packt selber mit an. © Aberle" class="imageframe imgalignleft" vspace="10" width="200" align="left" height="151" hspace="10" /></a><a href="http://www.welthungerhilfe.de/bildergalerie-haiti-maerz2010.html" target="_blank"> Eine Woche sind wir durch das <strong>zerst&#246;rte Haiti </strong>gereist. <strong>Wir haben die Menschen in den Fl&#252;chtlingslagern besucht, den Verteilungen beigewohnt, Gespr&#228;che mit Ministern gef&#252;hrt.</strong> </a>Und am Ende dieser aufw&#252;hlenden Reise bleibt uns die bittere Erkenntnis: Haiti muss anders, kann anders werden: Denn bis vor ungef&#228;hr vierzig Jahren war Haiti ein attraktiver Spot mit bl&#252;hendem Tourismus und einer florierenden landwirtschaftlichen Produktion. Ein Leben wie dieses haben die Menschen des Inselstaates nicht verdient.</p>
<p>Wir erkunden diese fruchtbare Insel und k&#246;nnen die Fragen nicht verdr&#228;ngen, warum hier soviel <strong>Armut und Hunger</strong> herrscht. Warum die H&#228;user nicht so stabil sind wie in Chile, wo ein weit schlimmeres Beben viel weniger Opfer verursacht hat.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_stadtansicht_aberle.jpg" rel="lightbox[pics331]" title="Zerst&#246;rte Insel, zerst&#246;rtes Haiti. Noch Jahre wird es dauern, bis die Spuren der Katastrophe verwischen werden. © Aberle"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_stadtansicht_aberle.thumbnail.jpg" title="Zerst&#246;rte Insel, zerst&#246;rtes Haiti. Noch Jahre wird es dauern, bis die Spuren der Katastrophe verwischen werden. © Aberle" alt="Zerst&#246;rte Insel, zerst&#246;rtes Haiti. Noch Jahre wird es dauern, bis die Spuren der Katastrophe verwischen werden. © Aberle" class="imageframe imgalignleft" vspace="10" width="200" align="right" height="151" hspace="10" /></a> In den vergangenen Wochen haben die <strong>Aufr&#228;umarbeiten</strong> begonnen. Wer durch die Stra&#223;en von <strong>Port-au-Prince, Jacmel oder </strong><strong><strong>P</strong>etit-Goâve</strong> f&#228;hrt, sieht &#252;berall R&#228;umtrupps mit Hacken, Schubkarren, Schaufeln, Besen. Die Arbeit schafft ein kleines bisschen Aufbruchstimmung auf dem Weg zur&#252;ck in die Normalit&#228;t. Und sie bringt den Menschen ein Einkommen durch sog. <strong>Cash-for-Work-Programme</strong>: Schutt wird ger&#228;umt gegen Bezahlung, damit die Menschen ein erstes Einkommen nach der Katastrophe haben.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_helfer_strasse_aberle.jpg" rel="lightbox[pics331]" title="Cash-for-Work, eine sinnvolle Schaffung von Einkommen: Die Helfer r&#228;umen den Schutt von den Stra&#223;en, daf&#252;r erhalten sie einen Lohn. © Aberle"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_helfer_strasse_aberle.thumbnail.jpg" title="Cash-for-Work, eine sinnvolle Schaffung von Einkommen: Die Helfer r&#228;umen den Schutt von den Stra&#223;en, daf&#252;r erhalten sie einen Lohn. © Aberle" alt="Cash-for-Work, eine sinnvolle Schaffung von Einkommen: Die Helfer r&#228;umen den Schutt von den Stra&#223;en, daf&#252;r erhalten sie einen Lohn. © Aberle" class="imageframe imgalignleft" vspace="10" width="200" align="left" height="151" hspace="10" /></a>Doch all das reicht uns nicht. Wir setzen uns jetzt schon damit auseinander, wie wir aus dem Desaster eine Chance machen k&#246;nnen: Ein Wiederaufbau des Landes ist das falsche Ziel - wer will schon in den Verh&#228;ltnissen leben die vor dem zerst&#246;rerischen Beben herrschten?  <strong>Vielmehr braucht es einen Neuanfang</strong> mit dem Ziel, dieses Land aus dem so unn&#246;tigen Elend herauszubringen, die Landschaften wieder bl&#252;hen zu lassen, den Menschen Perspektiven zu schaffen. &#8216;Building Back Better&#8217; - hier sollte der <strong>Anspruch internationaler Katastrophenhilfe</strong>, der so oft formuliert wird, endlich eingehalten werden.</p>
<p><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=d8SuGShD2Z0">YouTube Direktvideo link</a></p>
<!-- generated by WordPress plugin Embedded Video with Link -->
</p>
<p>Die <strong>Herausforderungen sind riesengro&#223;</strong>. Haiti war schon vor dem Erdbeben ein <strong>schwacher Staat</strong>. Jetzt fehlen an den Schaltstellen die Personen, die f&#252;r den Neuanfang dringend ben&#246;tigt w&#252;rden. Zahlreiche gut ausgebildete M&#228;nner und Frauen, die wichtige Positionen inne hatten, kamen ums Leben. Hunderttausende junge Menschen sind vor den Folgen des Desasters gefl&#252;chtet. Port-au-Prince ist zerst&#246;rt, die W&#228;lder sind abgeholzt, das Land ist hoch verschuldet, es gibt wenig Infrastruktur f&#252;r Wasser, Strom, Kommunikation, Mobilit&#228;t. Und auch die <strong>internationale Gebergemeinschaft in Haiti </strong>hat es hart getroffen. Sowohl bei den Vereinten Nationen als auch bei der Europ&#228;ischen Gemeinschaft kamen ranghohe Vertreter ums Leben. Sie verloren Familienangeh&#246;rige oder leiden noch heute an den Folgen dieses traumatischen Erlebnisses. Nicht zuletzt wurden viele wichtige Dokumente, Akten und Daten zerst&#246;rt.</p>
<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_gespraech_aberle.jpg" rel="lightbox[pics331]" title="Wolfgang Jamann im Gespr&#228;ch mit einem Soldaten, der die Verteilungen &#252;berwacht, um gewaltt&#228;tige Auseinandersetzungen zu verhinder. © Aberle"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/hti_gespraech_aberle.thumbnail.jpg" title="Wolfgang Jamann im Gespr&#228;ch mit einem Soldaten, der die Verteilungen &#252;berwacht, um gewaltt&#228;tige Auseinandersetzungen zu verhinder. © Aberle" alt="Wolfgang Jamann im Gespr&#228;ch mit einem Soldaten, der die Verteilungen &#252;berwacht, um gewaltt&#228;tige Auseinandersetzungen zu verhinder. © Aberle" class="imageframe imgalignleft" vspace="10" width="200" align="right" height="151" hspace="10" /></a> In diesen Tagen reichen sich <strong>Staatschefs</strong> bei der haitianischen Regierung die Klinke in die Hand: der kanadische Premierminister <strong>Stephan Harper</strong>, der franz&#246;sische Pr&#228;sident <strong>Nicolas Sarkozy</strong> oder die EU-Au&#223;enbeauftragte <strong>Catherine Ashton</strong>. Auf der internationalen <strong>Konferenz f&#252;r Wiederaufbau am 31. M&#228;rz in New York </strong>werden sicher hohe Finanzzusagen gemacht. Hier und da war von einem <strong>“Marshall-Plan”</strong> f&#252;r Haiti die Rede. Aber ist das wirklich realistisch? Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg war im Zentrum der politischen Interessen der Superm&#228;chte. Und auch wenn die Industrie in gro&#223;en Teilen zerst&#246;rt war, so konnte man an die Wirtschaftsmacht, die Deutschland vor dem Krieg war, wieder ankn&#252;pfen.</p>
<p>Und Haiti? Nach wechselnden Diktaturen, Jahren der Instabilit&#228;t und der internen Querelen gab es vor dem Erdbeben <strong>Zeichen des Aufbruchs und der Stabilisierung</strong>: eine neue Regierung, eine verst&#228;rkte UN-Pr&#228;senz, aufgefrischte &#246;konomischer Aktivit&#228;t in der Hauptstadt. Daran muss die internationale Gemeinschaft ankn&#252;pfen. Mit Mitteln f&#252;r eine langfristige, nachhaltige Entwicklung, welche jetzt zum Beispiel schon in Cash-for-Work-Programmen unmittelbar den Armen zugute kommen. Und welche die Potenziale des l&#228;ndlichen Raumes f&#246;rdern sollten, damit nicht noch mehr Menschen in den Moloch Port-au-Prince ziehen m&#252;ssen, weil sie auf dem Lande noch kein Einkommen erzielen k&#246;nnen.</p>
<p>Also hei&#223;t es, <strong>nicht schnell viel Geld ausgeben</strong>, sondern auf gut geplante, langfristig angelegte Programme zu setzen. Es ist nicht unm&#246;glich. Vor mehreren Jahrzehnten lebten die Menschen in Haiti ein anderes Leben, ein besseres. Viele Touristen str&#246;mten in das Land und sorgten f&#252;r mehr Wohlstand. Die Ertr&#228;ge der Landwirtschaft waren &#252;ppig. All das sollte sich die internationale Gemeinschaft immer vor Augen halten. <strong>Denn die Menschen in Haiti haben genug gelitten.</strong></p>
<p>Schreiben Sie mir, wenn Sie m&#246;gen.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Wolfgang Jamann <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/15/building-back-better-haiti-kann-mehr-die-vergangenheit-hat-es-gezeigt/#more-331" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/15/building-back-better-haiti-kann-mehr-die-vergangenheit-hat-es-gezeigt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kambodscha: Typhoon Ketsana brachte Ungl&#252;ck &#252;ber das Milleniumsdorf Kanat Toch</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/05/kambodscha-typhoon-ketsana-brachte-unglueck-ueber-das-milleniumsdorf-kanat-toch/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/05/kambodscha-typhoon-ketsana-brachte-unglueck-ueber-das-milleniumsdorf-kanat-toch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BaerbelDieckmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/05/kambodscha-typhoon-ketsana-brachte-unglueck-ueber-das-milleniumsdorf-kanat-toch/</guid>
		<description><![CDATA[Die Menschen von Kanat Toch erz&#228;hlen mir, wie in der Nacht vom 29. auf den 30. September das Ungl&#252;ck &#252;ber das Dorf kam. In dieser Nacht zog der Typhoon Ketsana &#252;ber Asien. Viele Bem&#252;hungen der letzten Jahre gingen im Wind und Starkregen unter. Zum Gl&#252;ck kam im Millenniumsdorf kein Mensch ums Leben, weil es eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/kamb_5_tag_gm_425.jpg" rel="lightbox[pics-1267784565]" title="In Kanat Toch zeigen uns die Bewohner, wie hoch das Wasser nach dem Typhoon Ketsana in ihren H&#228;usern stand.  © Grossmann"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/kamb_5_tag_gm_425.thumbnail.jpg" title="In Kanat Toch zeigen uns die Bewohner, wie hoch das Wasser nach dem Typhoon Ketsana in ihren H&#228;usern stand.  © Grossmann" alt="In Kanat Toch zeigen uns die Bewohner, wie hoch das Wasser nach dem Typhoon Ketsana in ihren H&#228;usern stand.  © Grossmann" class="imageframe imgalignleft" align="left" height="133" hspace="10" vspace="10" width="200" /></a>Die Menschen von <strong>Kanat Toch</strong> erz&#228;hlen mir, wie in der Nacht vom 29. auf den 30. September das Ungl&#252;ck &#252;ber das Dorf kam. In dieser Nacht zog der Typhoon Ketsana &#252;ber Asien. Viele Bem&#252;hungen der letzten Jahre gingen im Wind und Starkregen unter. Zum Gl&#252;ck kam im <strong>Millenniumsdorf </strong>kein Mensch ums Leben, weil es eine rechtzeitige Warnung gab und alle Menschen fliehen konnten. Doch das Wasser stand mehrere Meter hoch und reichte trotz der Stelzenbauweise bis in die H&#228;user. Als ich in einem der H&#228;user zu Gast bin, werden mir die Wasserr&#228;nder an der Wand gezeigt. Bis etwa auf halber Raumh&#246;he war das Wasser gestanden. Wenn man bedenkt, dass dieses Stelzenhaus auf rund drei Meter hohen Stelzen steht, kann man sich ausmalen, wie das Dorf ausgesehen haben muss.</p>
<p>Den vollst&#228;ndigen Bericht finden Sie bei <strong><a href="http://www.wunderweib.de/" target="_blank">www.wunderweib.de</a>:</strong></p>
<p><a href="http://blog.wunderweib.de/welthungerhilfe/entry/f%C3%BCnfter_tag_der_typhoon_ketsana" target="_blank">http://blog.wunderweib.de/welthungerhilfe/entry/f%C3%BCnfter_tag_der_typhoon_ketsana</a> <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/05/kambodscha-typhoon-ketsana-brachte-unglueck-ueber-das-milleniumsdorf-kanat-toch/#more-329" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/05/kambodscha-typhoon-ketsana-brachte-unglueck-ueber-das-milleniumsdorf-kanat-toch/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kambodscha: Besuch der Katchok in unserem Millenniumsdorf</title>
		<link>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/04/kambodscha-besuch-der-katchok-in-unserem-millenniumsdorf/</link>
		<comments>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/04/kambodscha-besuch-der-katchok-in-unserem-millenniumsdorf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BaerbelDieckmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/04/kambodscha-besuch-der-katchok-in-unserem-millenniumsdorf/</guid>
		<description><![CDATA[Tr&#228;ge flie&#223;t das schlammig braune Wasser des Sesan dahin. Das Millenniumsdorf Kanat Toch liegt direkt am steilen Ufer des Flusses, der von Vietnam kommend in den Mekong m&#252;ndet. Als ich ankomme sind alle Augen auf uns Ank&#246;mmlinge gerichtet. In Kanat Toch sind Fremde selten. Hier in dem abgelegenen Dorf leben die Katchok, eine ethische Minderheit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/kamb_4_tag.jpg" rel="lightbox[pics-1267714255]" title="B&#228;rbel Dieckmann l&#228;sst sich anhand einer Karte die Gegebenheiten des Projektgebiets erkl&#228;ren. © Grossmann"><img src="http://www.welthungerhilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/kamb_4_tag.thumbnail.jpg" title="B&#228;rbel Dieckmann l&#228;sst sich anhand einer Karte die Gegebenheiten des Projektgebiets erkl&#228;ren. © Grossmann" alt="B&#228;rbel Dieckmann l&#228;sst sich anhand einer Karte die Gegebenheiten des Projektgebiets erkl&#228;ren. © Grossmann" class="imageframe imgalignleft" align="left" height="133" hspace="10" vspace="10" width="200" /></a><font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" size="2">Tr&#228;ge flie&#223;t das schlammig braune Wasser des Sesan dahin. Das Millenniumsdorf Kanat Toch liegt direkt am steilen Ufer des Flusses, der von Vietnam kommend in den Mekong m&#252;ndet. Als ich ankomme sind alle Augen auf uns Ank&#246;mmlinge gerichtet. In Kanat Toch sind Fremde selten. Hier in dem abgelegenen Dorf leben die Katchok, eine ethische Minderheit, die star</font><font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" size="2">k diskriminiert werden. Die Khmer, die mit 90 Prozent der Bev&#246;lkerung die Mehrheit in Kambodscha stellen, blicken auf V&#246;lker wie die Kachok herab. Und gerade weil diese Menschen besonders diskriminiert werden, hat sich die Welthungerhilfe entschieden hier zu arbeiten.</font></p>
<p>Den vollst&#228;ndigen Bericht finden Sie bei <strong><a href="http://www.wunderweib.de/" target="_blank">www.wunderweib.de</a>:</strong></p>
<p><a href="http://blog.wunderweib.de/welthungerhilfe/entry/vierter_tag_das_millienniumsdorf_kanat" target="_blank">http://blog.wunderweib.de/welthungerhilfe/entry/vierter_tag_das_millienniumsdorf_kanat </a> <a href="http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/04/kambodscha-besuch-der-katchok-in-unserem-millenniumsdorf/#more-328" class="more-link">[mehr]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.welthungerhilfe-blog.de/2010/03/04/kambodscha-besuch-der-katchok-in-unserem-millenniumsdorf/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
